Neue Routinen integrieren: So funktioniert es garantiert

Neue Routinen integrieren: So funktioniert es garantiert
Neue Routinen integrieren: So funktioniert es garantiert

Routinen ermöglichen es eine Struktur in den Tag zu etablieren und kleine Auszeiten zu schaffen. Wer Routinen nicht als ein Muss, sondern ein Dürfen betrachtet, kann viel aus diesen Aktivitäten ziehen. Dass sich Routinen im Alltag verankern, geschieht jedoch oftmals ganz unbewusst. Um störende Rituale gegen Mehrwert bringende Aktivitäten einzutauschen, ist ein wenig Disziplin notwendig.

21 Tage Disziplin mitbringen

Glaubt man Forschern, bedarf es rund 21 Tage bis sich eine Routine im Alltag etabliert. Diese Zeit entspricht drei Wochen, in der man sich disziplinieren muss, die Aktivität auch wirklich durchzuführen. Der Vorsatz, täglich Sport zu machen, ist hierfür ein gutes Beispiel. Zunächst bedarf es etwas Disziplin und Ausdauer und schon bald gehen wir der Tätigkeit ohne viel darüber nachzudenken nach.

Grund hierfür ist unter anderem die Zellerneuerung. Unsere Zellen erneuern sich im Durchschnitt alle drei Wochen und so haben sich irgendwann wirklich alle Zellen im Körper an die neue Routine gewöhnt.

Habit-Tracking: Dafür ist es gut

Oftmals bleibt es beim Schaffen von neuen Routinen jedoch nur beim Vorsatz. Möchten wir uns jeden Morgen fünf Minuten dehnen, kann das schon zur Herausforderung werden. Es muss nur einen Morgen in den ersten 21 Tagen geben, an welchem man die neue Routine einfach vergisst umzusetzen. Um sich an neue Routinen zu gewöhnen und diese wirklich im Alltag einzubauen, ist Habit Tracking eine gute Methode.

Hierfür benötigen Sie nur einen Zettel und Stift. Auf den Zettel schreiben Sie Ihren Vorsatz bzw. Ihre neue Routine auf. Anschließend machen Sie sich für den gesamten Monat kleine Kästchen. Jedes Mal, wenn Sie die neue Routine durchführen, können Sie ein Häkchen in die jeweilige Box setzen. Am Ende eines Monats können Sie dann kontrollieren, ob es sich bereits um eine Routine handelt. Natürlich ist Habit Tracking auch ein toller Motivator. Die Box anzukreuzen kann wie eine tägliche Challenge betrachtet werden und letztlich möchten wir diese Challenge doch alle gewinnen.

Alternative Routinen im Leben integrieren

Wir Menschen scheitern an Routinen, da Sie den eigenen Tagesplan aus dem Gleichgewicht bringen. Ein üblicher Tag ist bereits von oben bis unten gefüllt und eine weitere Tätigkeit passt einfach nicht hinein, sei sie noch so klein. Das ist absolut verständlich. Es gibt jedoch eine Möglich, wie Sie doch neue Routinen etablieren können. Tauschen Sie eine schlechte Angewohnheit gegen eine Gute. Hierfür müssen Sie sich fragen, was Sie für Zeitfresser am Tag haben. Scrollen Sie zu viel auf Social Media? Dann streichen Sie diese Zeit und nutzen Sie diese für Ihr neues Ritual.

Eine schlechte Gewohnheit kann zum Beispiel das Rauchen von Zigaretten sein. Wie wäre es, wenn Sie Nikotin mit CBD ersetzen? Die Routine bleibt fast gleich, Sie nehmen jedoch einen gesünderen Stoff zu sich. Eine Routine muss keine große Veränderung mit sich bringen. Manchmal genügen auch kleine Veränderungen.

Zeitliche Rahmen für eine Konsistenz setzen

Eine neue Routine sollte daher bestenfalls nicht mehr als eine Stunde pro Tag beanspruchen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass Sie sich übernehmen und gar nicht umsetzen können, was Sie sich erhoffen. In diesem Zuge ist es hilfreich sich einen zeitlichen Rahmen zu setzen, in welchem die Routine auszuführen ist. Möchten Sie morgens ein Dankbarkeitstagebuch schreiben? Dann setzen Sie sich hierfür eine Zeit von 3 Minuten pro Tag. Möchten Sie täglich Sport treiben? Wie wäre es mit einem kleinen Start mit 20 Minuten pro Tag? Routinen müssen zu Beginn nicht perfekt sein. Ein Anfang ist ein Startpunkt, an dem zu einem späteren Zeitpunkt wieder angesetzt werden kann. So nähern Sie sich achtsam Ihren Zielen und können dieses in Ihrem eigenen Tempo erreichen. Sie werden sehen: Aus 20 Minuten Sport werden 30 Minuten und eines Tages schaffen Sie auch, sich eine Stunde pro Tag zu bewegen.

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