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Equalizer: aus der Klanggestaltung nicht mehr wegzudenken

Equalizer: aus der Klanggestaltung nicht mehr wegzudenken
Equalizer: aus der Klanggestaltung nicht mehr wegzudenken

In Bezug auf die Klanggestaltung sind Equalizer nicht mehr wegzudenken. Aufnahmen, die am Tag zuvor einfach „toll“ klangen, hören sich am nächsten Tag „überpräsent“ an, da das Gehör bereits „abgeschaltet“ hatte – doch leider vor dem Träger. In dieser Hinsicht ist es von Vorteil, dass es die Equalizer gibt.

Was ist ein Equalizer?

Immer wieder gibt es in der Audiowelt Begriffe, die nicht jeder kennt und vor allem dann, wenn man der englischen Sprache nicht oder nicht besonders mächtig ist. In dem Fall kommt es zu Problemen.

Der Begriff „Equalizer“ wird im „Langenscheidt“ mit „ausgleichen“ (equalize) übersetzt und damit handelt es sich bei diesem Gerät um einen „Ausgleicher“. Doch die geläufige Bezeichnung ist „Entzerrer“ oder „Filter“. Mit einem Equalizer ist es möglich die Bereiche innerhalb des hörbaren Frequenzspektrums von ca. 20 Hz bis 20.000 Hz auszugleichen. Somit könnten die oben genannten überpräsenten Höhenanteile wieder ausgeglichen werden.

Kurz gesagt ist es möglich mit den Equalizern störende Frequenzen abzusenken oder besonders gute anzuheben. Daher sind sie praktisch, aus dem Bereich der Klanggestaltung nicht mehr wegzudenken. Ebenfalls können gewohnte Klangbilder mittels extremer Einstellungen komplett entfremdet werden.

Zum Einsatz kommen die Entzerrer in der Studiowelt, bei Produktionen oder im Rundfunk sowie bei Veranstaltungen von Musikern oder Beschallen.

Die unterschiedlichen Equalizer

Zu unterscheiden ist zwischen dem grafischen und dem parametrischen Equalizer. Während ein parametrischer Equalizer vor allem in Mischpulten und Effektgeräten zu finden ist, kommt der grafische Equalizer als Klangregler in Leistungsverstärkern zum Einsatz.

Vor allem die digitalen Filter, die als Algorithmen in Programmen zur Audiobearbeitung integriert werden, gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Doch nicht nur in der Klanggestaltung kommen diese Geräte verstärkt zum Einsatz, sondern auch DJs nutzen Equalizer, die sie in ihre DJ-Mischpulte (Mixer) integrieren. Oft sind diese wesentlich einfacher, wobei die gängigste Variante das DJ-Mischpult mit einem Drei-Band-Equalizer und maximaler Absenkung des Pegels um 32db ist. Zurückzuführen ist dies auf den Fakt, dass hier der Equalizer im Live-Betrieb zum Einsatz kommt und aus diesem Grund möglichst einfach gehalten wird, damit eine schnelle und unkomplizierte Bedienung möglich ist. Hier sind die Equalizer dann mit Drehreglern und nicht mit Schiebereglern versehen. (Quelle: Wikipedia)